Ein Horrorszenario der modernen Sklaverei: Arbeitssuchende Menschen werden mit gefälschten Stellenangeboten in militärisch gesicherte Gebäudetrakte gelockt. Dort werden sie unter Gewaltandrohung gezwungen, international Internetbetrug zu begehen. Ausbruchsversuche werden brutal verhindert. Im April 2026 sind immer noch dutzende Scam-Center in Betrieb. Viele Razzien oder ähnliche Interventionen waren oberflächlich oder reine Showaktionen. Ausführende Regierungen profitieren selber von diesem Milliardengeschäft, hängen also mit drin. Kriminelle Netzwerke passen sich an, indem sie ihre Aktivitäten verlagern (z.B. nach Sri Lanka, in abgelegenere Gebiete Kambodschas oder in andere Länder), ihre Strukturen verkleinern oder neue Anlagen nutzen.
Die Opfer bleiben oft ohne Hilfe; aus einigen Anlagen kam es zwar zu Massenentlassungen/Fluchten, doch die Überlebenden sind weiterhin von Armut, erneuter Ausbeutung oder unzureichender Unterstützung bedroht. Die Operationen werden an umgangenen Standorten fortgesetzt, wobei es Hinweise auf anhaltende Folter, Todesfälle und erzwungene Betrugsversuche gibt.
https://eastasiaforum.org/2026/04/09/southeast-asias-whack-a-mole-scam-economy/
https://taz.de/Betrugsfabriken-in-Kambodscha/!6185883/
https://en.wikipedia.org/wiki/Scam_centers_in_Cambodia
https://en.wikipedia.org/wiki/Scam_center
https://de.wikipedia.org/wiki/Fraud_Factory
https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/issues/trafficking/report-a-wicked-problem.pdf
https://www.bbc.com/news/articles/cjenpy8gx71o
